Wie es den Bewohner*innen im Haus am Hang gefällt
Was sagen die Bewohner*innen über ihr Zuhause? Weshalb haben sie sich für das Haus am Hang entschieden? Wie erleben sie den Alltag? Einige unserer Bewohner*innen geben Ihnen hier ihre ganz persönlichen Einblicke in das Haus am Hang. Mehr erzählen Sie Ihnen gerne vor Ort im Gespräch.
Im Portrait: Herr Wolfgang Odia

Herr Odia wohnt seit Dezember 2019 hier im Haus am Hang, anfangs auf Wohnbereich 3 und jetzt auf dem Wohnbereich 1. Zu Hause konnte er ohne Hilfe nicht mehr zurechtkommen. Das Haus am Hang hat er gewählt, weil er bereits zu Beginn seiner schweren Erkrankung 2011 hier zur Kurzzeitpflege war, die er als sehr angenehm empfand. Nachdem sich seine Grunderkrankung verschlimmerte, war er froh, sich richtig entschieden zu haben.
Er ist des Lobes voll für das Team des Hauses: Pflege, soziale Betreuung, die Betreuungsassistent*innen, auf jeden kleinen Wunsch wird eingegangen, das Essen ist gut. „Was will ich mehr?“
Probleme hat Herr Odia mit den Corona-Verordnungen und da kann das Haus am Hang leider wenig tun. Er hat einen großen Familienkreis, Sohn und Tochter können zu Besuch kommen, aber die Enkelkinder und auch Verwandte und Freunde aus seiner alten Heimat bleiben außen vor. So behilft er sich mit WhatsApp- und Skype-Telefonaten, damit die sozialen Kontakte nicht allzu stark leiden. Die gute Technikausstattung im Haus schätzt er sehr.
Im Portrait: Frau Ute Zeuner
Mein Weg in das Seniorenzentrum Haus am Hang

Jetzt ist es schon 2 Jahre her, dass ich mich entschieden habe meine Wohnung aufzugeben und in ein Seniorenzentrum zu ziehen. Vom Haus am Hang habe ich im Bekanntenkreis schon häufiger gehört und viel Gutes erfahren.
Im Januar 2023 habe ich mich das erste Mal hier im Haus erkundigt, wie die Bedingungen für eine Aufnahme sind und welche Vor - und Nachteile ein Umzug für mich bedeuten würden. Das Verwaltungsteam hat sich rührend um mich gekümmert. Sie zeigten mir ein Appartement mit Balkon. Ich erbat mir ein wenig Bedenkzeit.
Nach ein paar Tagen kam ich wieder, ließ mir noch einmal das Appartement zeigen und entschied mich dafür.
Wie gesagt:
Im Januar habe ich den ersten Kontakt aufgenommen, im Februar habe ich mich festgelegt und am 01. März 2023 bin ich eingezogen.
Nach diesem großen Schritt musste ich mich natürlich um meine Wohnungsauflösung und den späteren Verkauf der Wohnung kümmern.
Das war vielleicht ein Chaos !
Irgendwie habe ich es geschafft, bin nun hier und habe micht gut eingelebt. Die 2 Jahre sind wie im Flug vergangen. Auch hatte ich sofort Kontakt zu einigen Mitbewohnern. Das ist gerade für die Anfangszeit sehr wichtig, denn vielen Neu-Bewohnern fällt dies schwer und dann kommt das Heimweh dazu.
Ich habe hier im Haus eine nette Bekanntschaft geschlossen...wir haben nun meinen Balkon zu unserem Garten gemacht. Unsere Ernte im letzten Jahr konnte sich sehen lassen.
Da wir beide noch Auto fahren, machen wir ab und zu Urlaubsreisen, mal in der Umgebung, mal fahren wir an die Ostsee.
Wir genießen diese Freiheit.
Manchmal führen wir auch ernste Gespräche über die Zukunft. Wir wissen, dass es nicht ewig so sein wird wie jetzt, aber bis dahin wollen wir unser Leben genießen mit viel Spaß und Humor.
